Das Doppelleben des Walter Mitty
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Vorführung: am 28.02.2013 um 20 Uhr

 

Das Doppelleben des Walter Mitty

USA, 1947, Komödie

Länge:

109 Minuten

Produktion:

Samuel Goldwyn

Regie:

Norman Z. McLeod

Buch:

Ken Englund, Everett Freeman

Kamera:

Lee Garmes

Musik:

David Raksin

Schnitt:

Monica Underwood

Darsteller:

Danny Kaye (Walter Mitty), Virginia Mayo (Rosalind van Hoorn), Boris Karloff (Dr. Hugo Hollingshead), Fay Bainter (Mrs. Mitty), Ann Rutherford (Gertrude Griswold), Thurston Hall (Bruce Pierce)

Kritik

Sehr frei nach einer Story von James Thurber gestaltete Grotesk-Komödie mit Witz, Hintersinn und Danny Kaye in einer Bombenrolle.

Walter Mitty (Danny Kaye, "Der Hofnarr") ist nur ein verträumter Schriftsteller, aber in seiner Vorstellung erlebt er alle Abenteuer selbst. Doch in der Realität beschützt ihn seine sorgsame Mutter (Fay Bainter, „Infam“) mehr als notwendig. Eines Tages bekommt Mitty von einer geheimnisvollen Frau ein kleines schwarzes Buch, mit dessen Hilfe er die niederländischen Kronjuwelen finden können soll, die verschollen sind. Doch schon bald findet sich der Autor in aberwitzigen Situationen wieder, er merkt, dass es gar nicht so einfach ist, ein echter Held zu sein...
Es lohnt sich, das Remake dieses Klassikers, das zur Zeit mit Ben Stiller als Hauptdarsteller („Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“) in den Kinos läuft, mit dem Original zu vergleichen. Während Steve Conrads Drehbuch sich weit von James Thurbers satirischer Kurzgeschichte aus dem Jahre 1939 entfernt, ist Norman Z. McLeods erste Verfilmung „Das Doppelleben des Walter Mitty“ aus dem Jahr 1947 viel näher am Original. Und Danny Kaye („Der Hofnarr“) in seiner Mehrfachrolle als verträumter Schriftsteller, der sich in seinen Tagträumen als Held in den verschiedensten Lebenslagen erweist, zeigt sich auch hier als unnachahmlich wandlungsfähiger Darsteller. Als Lektor eines Verlags für Schauerromane, ein schüchternes Muttersöhnchen, steigert er sich zwischen Traum und Wirklichkeit in tollkühne Liebes- und Kriminalabenteuer hinein, die ihn fast ins Irrenhaus bringen. Gerne nimmt man ihm ab, dass sich „Walter Mitty“ im Happy End schließlich zum wahren Helden wandelt und seine Traumfrau gewinnt.
Meisterkomiker Danny Kaye, wie er leibt und lebt, in einer turbulenten Komödie! Mit Boris „Frankenstein“ Karloff in einer weiteren Rolle!