Ladykillers
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Vorführung: am 16.05.2013 und 17.05.2013 um 20 Uhr

 

Ladykillers
GB, 1955

Kriminalfilm, Komödie, Gangsterfilm, Literaturverfilmung

Länge:

89 Minuten

Produktion:

Michael Balcon

Regie:

Alexander Mackendrick

Buch:

William Rose

Kamera:

Otto Heller

Musik:

Tristram Cary

Schnitt:

Jack Harris

Darsteller:

Alec Guinness (Professor Marcus), Cecil Parker (Major Courtney), Herbert Lom (Louis), Peter Sellers (Harry), Danny Green (One-Round), Jack Warner (Superintendent), Katie Johnson (Mrs. Wilberforce), Philip Stainton (Sergeant)

Kurzkritik

Fünf als Streicherquintett getarnte Gangster streiten sich, wer von ihnen ihre Vermieterin, eine alte vertrauensselige Dame, umbringen muss. Kriminallustspiel der besten britischen Art, mit makabrem Witz, geist- und einfallsreich inszeniert und brillant gespielt: ein Meilenstein des britischen Unterhaltungsfilms.

Kritik nach flim-dienst 5531 (1957)

Die Meinung unseres Kritikers: Eine alte Dame bekommt einen sehr seltsamen Mieter mit merkwürdigen Kumpanen, die allabendlich, während die Wirtin das Quintett beim Musizieren wähnt, einen Raubüberfall ausknobeln. Schließlich kommt sie darauf, welch Geistes Kind die Musikanten sind. Die Gangster beschließen, daß die Mitwisserin sterben müsse. Aber das ist leichter gesagt als getan: das etwas liebenswürdig-naive und vertrauensselige Wesen der Siebzigerin hat es der Bande angetan, und keiner will das Abscheuliche vollbringen. Im Zank, wer es tun müsse, reiben sie sich langsam auf, bis am Ende nur noch der Anführer und das ruchloseste Mitglied der Fünfergruppe einander gegenüberstehen. In dem Kampf auf Leben und Tod, der folgt, ist jeder Sieger. Die Idee, die lustspielmäßig behandelt wird, ist ausgezeichnet, die Durchführung von einer Perfektion, die selbst hochgeschraubte Erwartungen nicht enttäuscht. Die Schilderung des Milieus zum Beispiel, in welchem die wunderliche Alte lebt, die Zusammensetzung der Verbrecherbande, die Darstellung des Überfalls sind Kabinettstücke. Selbstverständlich ist das nichts für junge Menschen!
Ein Meisterstück des britischen Humors. Alec Guiness in einer Paraderolle, wobei auch seine Gaunerkumpanen hervorragend besetzt sind. Die Geschichte rund um einen Bankraub unter zunächst unwissender Beteiligung einer älteren Lady ist gut erzählt und besonders die Räume, die der Film den Darstellern lässt, sind wohltuend im Gegensatz zu vielen heutigen Filmen, die nur von Action und Spezialeffekten leben.